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Oberlandesgericht Hamburg

Übersicht

Bild: Feser, Oberlandesgericht Hamburg, 2012

Grundlegende Informationen

Name Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg
Anschrift Sievekingplatz 2
20355 Hamburg
Fernruf 040 - 4 28 28 0
Telefax 040 - 4 28 43 4097
Internet justiz.hamburg.de/oberlandesgericht

Aufgaben

Die Oberlandesgerichte sind in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten im ersten Rechtszug zuständig für die Verhandlung und Entscheidung über Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (vgl. § 118 GVG). Die Oberlandesgerichte sind in Zivilsachen zuständig für die Verhandlung und Entscheidung über die Rechtsmittel: der Beschwerde gegen Entscheidungen der Amtsgerichte in den von den Familiengerichten entschiedenen Sachen; in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit mit Ausnahme der Freiheitsentziehungssachen und der von den Betreuungsgerichten entschiedenen Sachen; der Berufung und der Beschwerde gegen Entscheidungen der Landgerichte (§ 119 GVG). In Strafsachen ist auf die §§ 120 ff. GVG hinzuweisen.

Bild: Tanja Meissner, Oberlandesgericht Hamburg, 2012

Baugeschichte

Das Gerichtsgebäude des Hanseatischen Oberlandesgerichtes wurde von den Architekten Georg Kallmorgen (1862-1924) und Werner Lundt (1859-1938) entworfen und 1912 fertiggestellt.
Zu dieser Zeit war das Oberlandesgericht für alle drei Freien Hansestädte (Hamburg, Lübeck bis 1937 und Bremen bis 1947) zuständig.

Das Oberlandesgericht Hamburg, das Strafjustizgebäude mit Anschluss an die Untersuchungshaftanstalt und das Ziviljustizgebäude mit Anbau bilden das Justizforum Hamburg, welches unter Denkmalschutz steht.